Aussie, wie kommen

Montag, 31. März 2014

Tag 1: Melbourne

Spätes Einschlafen hatte dafür gesorgt, daß wir um 8 Uhr aufgewacht sind. Das Frühstück ging so (einziges Hotel mit Frühstück), immerhin gab es auch Warmes, wie zum Beispiel Rührei.
Gestärkt zogen wir erstmal zum Yarra River, der Fluß, der durch Melbourne verläuft. Von dort ging es dem Fluß entlang zum Federation Square, das eigentliche Zentrum der Stadt. Wir informierten uns kurz im Visitor Center, genossen kurz das Treiben auf dem Platz, bevor wir die Fußgängerzone Swanston Street und Bourke Street entlang schlenderten. Ein Stop bei einem Starbucks durfte natürlich nicht fehlen. Immer wieder haben uns schnuckelige Gallerien eingeladen, durch zu laufen. Mit der kostenfreien Circle Tram (Route 35) haben wir dann einen Park angefahren, wo wir uns schön ablegen und schlummern konnten. Über den Yarra Park (wo ein riesiges Cricket Stadion steht, vergleichbar von der doppelten Größe unsered Frankenstadions. In Summe 100000 Zuschauer), dem Melbourne Park (wo die Australien Open ausgetragen werden und u. a. die Rod Laver Arena steht) und über den Shrine of Remembrance (ein Kriegerdenkmal, das man auch begehen konnte und eine super Aussicht auf die Skyline von Melbourne hatte) sind wir zum Federation Square zurück gekommen. Von hier aus ging es (wieder per City Circle Tram) zum South Wharf, wo wir direkt am Fluß unser Abendessen mit Bier zu uns genommen haben. Nun war es schon dunkel und wir sind ins Hotel zum Duschen. Mutti und ich sind dann noch einmal mit Stativ losgezogen und konnten ein paar schöne Nachtaufnahmen vom Federation Square aufnehmen.

Samstag, 29. März 2014

Die Abreise

Es geht los. Nach langer Vorbereitung ist es endlich soweit. Diesmal fahren wir zunächst mit dem Flixbus zum Münchner Flughafen, von dort geht es mit Qatar Airways über Doha nach Melbourne. Gerade die letzte Strecke ist kein Katzensprung und mit 13,5 Stunden (11973 km) kein kurzer Flug. Nach Doha fliegen wir mit dem nagelneuen Dreamliner.
Der Flixbus bringt uns sicher in 2 Stunden zum Flughafen, wo wir genug Zeit haben, um uns noch ein Weisswurst-Frühstück zu genehmigen - schließlich haben wir noch gut 4 Stunden Zeit.
Es war sehr kurzweilig und schon ging es um 14 Uhr zum Boarden. Der Dreamliner, der uns nach Doha bringt, war allerdings ein ganz normales Flugzeug - wir hätten ihn rein äußerlich nicht von einer anderen Boeing unterscheiden können. Im Flieger sind die Fensterläden z. B. elektronischen Verdunkelungen gewichen. Sonst gab es auch hier keine grossen Unterschiede zu älteren Fliegern.
In Doha durften wir uns kurz die Beine vertreten. Die 2,5 Stunden Aufenthalt gingen rasend schnell um und schon saßen wir wieder in einer Boeing 777. Die Maschine war ziemlich leer und so konnte sich jeder von uns ganze 3er Sitzreihen nehmen, was wir gleich mit einem Nickerchen in der Horizontalen ausgenutzt haben. Auch das Essen war in diesem Flieger bedeutend besser.
Um 22:30 Uhr australischer Ortszeit haben wir es endlich geschafft. Dummerweise ist von Müdigkeit keine Spur und so werden wir wieder mit dem Jetlag zu kämpfen haben. Das Gepäck war ruckzuck da und auch mit unserem vorgebuchten Skybus hätten wir schnell und schmerzfrei die Innenstadt erreicht, wenn uns nicht ein kleiner Lapsus passiert wäre: die Karten vom Skybus waren nicht mehr gültig und wir mussten neue kaufen. Zu früh gekauft und schon waren 120 AUD zum Fenster draussen (20 Euro pro Nase). Dann ging es aber doch in die Stadt, wo wir unser Hotel Sophia beziehen konnten.