Heute war ein nasser Tag. Dennoch war es ein geiler Tag. Denn heute ging es zum Bondi Beach. Da es ständig 5 Minuten genieselt bis geschüttet hat, um dann 5 Minuten aufzuhören und teilweise auch die Sonne durchzulassen, haben wir uns für ein Tagesticket mit den Öffis entschieden (23 AUD), so dass wir verschiedene Locations anfahren können. Das war die beste Idee des Tages.
Wir fahren mit dem Bus zum Bondi Beach über den Hyde Park, wo wir zunächst die St Mary's Cathedral angesehen haben und durch den Hyde Park gehend den Bus zum Bondi Beach genommen haben. Dort angekommen kam doch glatt mal kurz die Sonne raus - es war aber sauwindig (und das ist noch untertrieben). Dennoch haben Leute dort gebadet - eeeek. Pro Mann im Wasser kamen noch 3 Mann Life Guards dazu - ha. Der Bondi Beach ist rechts und links eingerahmt von meterhohen Klippen. Die Wellen waren auch riesig - wenn ich schätzen müsste, dann würde ich 3-4 Meter sagen. Dies ermöglicht natürlich Surfern, ihrem Hobby nachzugehen und so war es auch: Da heute Samstag ist, haben sich professionelle Surfer zusammengetan, mehrere Überdachungen aufgestellt und das gemacht, was der typische Australier so macht: Barbecue. Wenn die Surfer aus dem Wasser kamen, haben sie eine Wurst bekommen: so kam mir das vor.
Wir gehen ein Stück die Klippen entlang bis zum nächsten Beach: dem Bronte Beach. Man geht hoch oben auf den Klippen um eine Zunge drum rum und ..... oje .... wir wären fast weggeblasen worden. Wir mussten uns so gegen den Wind stemmen - uns hätte es fast die Klamotten ausgezogen. Immer wieder peitscht der Regen gefolgt von trockenen Minuten. Dennoch ein sagenhaftes Bild. Am Bronte Beach angekommen nach ca. 45 Minuten fahren wir mit dem Bus wieder Richtung Innenstadt, und zwar nach Paddington, wo Samstags ein Markt aufgebaut wird. Der Markt selbst war nicht so prickelnd, aber wenigstens haben wir eine Bratwurst erwischt. Da es mal wieder geschifft hat ohne Ende ging es noch zum Kaffee trinken und dann weiter mit Bus und Bahn zur Watsons Bay (zum Gap Bluff). Auch hier sind die Klippen wahnsinnig hoch (wenn ich schätzen müsste würde ich sagen 100 m hoch) und das Meer peitscht nur so dagegen. Von hier aus können wir auch auf die Sydney Skyline blicken. Mit der Fähre ging es wieder zurück zum Circular Quay, dem Hauptverkehrsknotenpunkt der Stadt und von hier aus wieder per Bahn ins Hotel.
Wir wollen uns kurz frisch machen, um das Nightlife zu geniessen. Sydney bei Nacht ist einfach ein Traum. Wir schiessen ein paar Nachtbilder von der Oper und trinken noch ein Bierchen im Hero of Waterloo bevor es ins Bettchen geht. Hier noch ein paar Bilder von der Nacht (auch Nachts war es so: 5 Minuten Regen, 5 Minuten trocken).
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