Heute ist leider unser letzter Tag auf Tassie. Als Zwischenfazit hat die Insel wirklich einen klasse Eindruck hinterlassen. Wir haben sehr viel erlebt: Hobart mit Aussicht vom Mount Wellington, die schönen Russell Falls im Mount Field National Park, klasse Aussichten im Franklin-Gordon Wild Rivers National Park, einen klasse Wanderweg hoch zum Mount Merchuson, eine super Hütte im Cradle Nationalpark mit sagenhaften Wanderweg, eine schöne Schlucht in Launceston, klasse Strände im Osten mit Tierbegegnungen, den tollen Ausblick auf die Wineglassbay und heute die Besichtigung eines Gefängnisses. Auch das Wetter spielte dementsprechend mit. Hoffentlich geht's so weiter.
Heute nach dem Frühstück war erst mal eine 3 stündige Autofahrt nach Port Arthur angesagt. Deswegen ging es heute etwas früher los. Port Arthur, ein ehemaliges Gefängnis (heute Museum), liegt auf einer Insel (Tasman Peninsula), die lediglich mit einem schmalen Streifen mit einer anderen Insel verbunden ist (Forestier Peninsula) und diese wiederum hängt an Tasmanien. Den schmalen Streifen zwischen beiden Inseln nennen die Tasmanier Eaglehawk Neck und hier gibt es einiges zu sehen: da wäre zunächst die Aussicht auf die Pirates Bay, eine schöne Aussicht auf einen Strand umgeben von schroffen Felsen. Weiterhin gab es das Tessellated Pavement, Felsen, den die Gezeiten geformt haben und aussah, ob jemand Fliesen verlegt hätte. Als weitere Attraktionen gab es die 60 m tiefe Meeresschlucht Devils Kitchen und ein riesen Felsbogen namens Tasman Arch.
Nun waren wir gerüstet für das abschließende Ereignis: Port Arthur. Bei der Gefängnis-Besichtigung war schließlich auch eine kleine Bootsfahrt dabei. Wer weiß, ob es Australien in seiner jetzigen Form geben würde, hätte das englische Empire nicht seine Gefangenen nach Australien gesendet. Dort mussten sie hart arbeiten und siedelten sich dann dort nach ihrer Entlassung dort an.
Gegen 17 Uhr machten wir uns auf den Rückweg, tankten das Auto voll vor Abgabe. Diese ging wirklich rasend schnell: abstellen, Bescheid geben, dass es voll getankt ist und daß kein Unfall war. Fertig.
So hatten wir am Flughafen noch 90 Minuten und schon ging es ab nach Sydney. Tassie ade.
Der Flug war am Anfang etwas holprig, die Landung aber sanft. Koffer haben wir schneller bekommen, als in Nürnberg - die sind richtig schnell die Sydneysiders. Dann sind wir mit dem Taxi zum Hotel gefahren und mussten "nur" 50 Dollar berappen - zu viert ein echtes Schnäppchen.
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