Was für eine Spelunke unser Hotel. Wird sehen zu, dass wir in der Früh rauskommen. Queenstown ist wirklich ein verschlafenes Nest. Da erst gegen 9 Uhr die Supermärkte (Nein, der Supermarkt, es gab nur einen Winzigen) öffneten, nehmen wir wenigstens noch den Spion Kopf Lookout mit, der uns Queenstown von oben zeigt. Im Supermarkt besorgten wir uns Lebensmittel für die nächsten beiden Tage im Nationalpark und befüllten unseren Tank. Dann ging es zur ersten Wandertour: zum Mount Murchison. Der Start dieser Wandertour war etwas schwer zu finden. Erst später wussten wir warum: der Wanderweg, wie auch der Eingang dazu gingen durch so engen Regenwald - so was haben wir noch nie erlebt. Es hat oft nicht mal eine Person durchgepasst ohne die Bäume weg zu drücken. Das ganze war wie ein Märchenwald. Nach ca 400 Höhenmeter spuckte uns der Wald aus und wir hatten einen klasse Blick auf die bergige Landschaft im westlichen Tasmanien. Sagenhaft. Wir gingen nicht ganz hoch auf den Gipfel, aber fast. Auch ein schöner Bergsee lachte uns an. Nach ca. 3,5 Stunden waren wir wieder am Auto ohne größere Verluste, denn die Wurzeln waren sauglatt und der Weg ziemlich steil.
Am Auto angekommen machten wir erstmal eine kurze Essenspause und sind weiter nach Rosebery gefahren, wieder ein verschlafenes Nest, das von Bauarbeitern der naheliegenden Kupfermine beherrscht wird. Wir genehmigten uns einen Cappuccino und sind weiter gefahren zum nahe gelegenen Montezuma Falls Walk. Es ging zu den höchsten Wasserfällen Tasmaniens. Von einer sehr wackeligen Seilbrücke konnte man das Spektakel betrachten.
Zurück sind wir von Rosebery noch eine gute Stunde in den Cradle Mountains National Park gefahren und konnten unsere Hütte in mitten vom Urwald beziehen. Was für ein schönes Wohnen. Als wir die Koffer vom Auto holten, kam gleich ein schönes Possum zum Nachsehen, was wir machen. Es harrte gleich an unserem Eingang aus. Später kam ein Zweites dazu. Wir kochten und schürten den Kaminofen an. Ein herrlicher Ausgang eines gelungenen Tages.
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