Mit dem Schlafen funktioniert es immer noch nicht richtig. Wieder waren wir mehrere Stunden ab 2 Uhr auf. Komische Sache. Dennoch ging es früh raus, denn es war heute volles Programm: Nicht nur, dass wir 276 km fahren mussten, sondern wir wollten auch einige Wandertouren durch die Regenwälder Tasmaniens machen.
Um 7:30 Uhr ging es los. Im Hotel kauften wir noch kurz einen Kaffee und los ging es in den Mount Field Nationalpark. Eine sehr leichte und beliebte 2 Stunden Wanderung stand auf dem Programm durch den Tasmanischen Regenwald. Nachdem wir uns für 60 AUD eine Nationalpark-Karte gekauft haben (alle Nationalparks auf Tassie sind nun für 2 Monate nutzbar) ging es zunächst zu den äusserst pittoresken Russel Falls, ein schöner Wasserfall. Zwei Weitere konnten wir im Laufe der Tour betrachten: Horseshoe Falls und die Lady Barron Falls, wobei die Russel Falls am Schönsten waren. Neben dem Regenwald (Farne, Moos, Bäume, die ihre Rinde anstatt Blätter abwerfen), gab es natürlich noch lustige bunte Vögel und kleine Kanguruhs (Wallabies) gesehen. Leider keinen Platypus, die hier auch öfters mal ihr Unwesen treiben. Dennoch ein äusserst schöner Weg und die Sonne schien auch noch.
Nach einer kurzen Mittagspause ging es weiter zum Lake Saint Clair. Nach einer zwei Stunden Fahrt blieben nur noch kurze Wanderwege übrig, sonst wäre es zu spät geworden. Auch hier haben wir wieder alles mögliche Getier gesehen. Leider hat es des Öfteren diesen typischen Regenwald-Nieselregen gegeben. Tja, nicht umsonst heisst das Ding Regenwald.
Es ging nun weiter zum Franklin-Gordon Wild Rivers National Park. Die Fahrt nach Queenstown, unser eigentliches Ziel, führte mitten durch diesen Nationalpark. Insofern waren schon während der Fahrt sagenhafte Blicke in die Täler dieses Parks möglich. Zwei kurze Wanderwege zu einem sehr hohen steilen Felsen, von dem man einen 360 Grad Blick hatte, und zu einem weiteren sehr schönen Wasserfall rundeten das Tageserlebnis ab. Um 19:30 Uhr während es dunkel wurde, rollten wir in Queenstown ein, wo wir erstmal in unser Hotel eingechecked haben. Einen schnellen Imbiss gab es in diesem verschlafenen Nest nicht, sondern nur teure Restaurants. Und so genehmigten wir uns das erste australische T-Bone Steak.
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