Guten Morgen Australien, was lacht uns denn da entgegen? Wenn das mal nicht die Sonne ist. Hurra. Da strahlend blauer Himmel ist, entscheiden wir uns nach dem Frühstücken, nicht wie geplant zum Darling Harbour, sondern mit der Fähre nach Manly zu fahren. Gesagt getan: wieder durch den botanischen Garten laufend an der Opera vorbei geht es zum Circular Quay, wo die Fähre nach Manly geht. Am Wharf 3 ging es los. Das Ticket kostet 7,40 AUD pro Nase und ist eine nette Hafenrundfahrt zugleich, weil man direkt an der Opera vorbei fährt.
Die Fahrt nach Manly dauert keine 30 Minuten und im Hafengebäude gehen wir erst mal in Aldi - in Aldi? Ja, den gibt's hier auch. Und gar nicht so teuer. Wir versorgen uns also mit Getränken und gehen zum Manly Beach. Einige viele Leute baden hier (eigentlich ist jetzt Herbstanfang in Australien). Dann geht's auf, 10 km lang an schroffen Klippen vorbei an schönen Sandbuchten und teilweise durch Urwald. Ein super Weg. Nur einmal kurz hat es getröpfelt und sofort kam die Sonne wieder. Was für ein Glück. Zurück ging es dann mit dem Bus. Das Busticket um 5 AUD haben wir bereits im Manlys Hafengebäude gekauft. Nach weiteren 20 Minuten spuckt uns der Bus wieder in der City aus, wir essen noch kurz zu Abend und dann ging es auch schon wieder heim.
Eine tolle Tagestour.
Freitag, 11. April 2014
Donnerstag, 10. April 2014
Tag 11: Sydney
Heute Nacht hatten wir einen Schnarcher im Nachbar-Zimmer. Ich glaube, er hat den ganzen Tasmanischen Wald zersägt. Er wurde nur ab und zu unhörbar, wenn die Party auf der anderen Strassenseite mal wieder einen Höhepunkt erreicht hat. Es war so ein Nachtclub, wie man ihn aus Filmen kennt. Mit Ohrenstöpsel aber kein Problem.
Wir machen uns früh erst mal auf Richtung Opera House. Gleich um die Ecke bei unserem Hotel ist ein Supermarkt und genügend Cafes. Perfekt. Einziges Manko war, dass der Wetterfrosch für heute Regen angesagt hatte (so wie für die nächsten Tage auch :-). Hatten wir in Tassie noch sauglück, ist es hier um so schlechter. Naja, man muss das Beste draus machen. Wir kommen erstmal durch den Botanischen Garten (hier war es noch ganz angenehm und tröpfelte nur). Nicht nur, dass der Garten schön angelegt ist mit exotischen Pflanzen und Bäumen, es leben auch viele Tiere hier.
Dann war es endlich so weit: wir bekamen den ersten tollen Blick auf die Oper. Und mit ihm kam der Regen. Dennoch: Das Panorama der Oper mit der Harbor Bridge im Hintergrund ist schon toll, auch mit Regen. Wir gehen kurz in die Oper und schauen uns innen etwas um. Dann gehen wir erst mal Mittag essen und Kaffee trinken, in der Hoffnung, dass der Regen etwas nachlässt. Macht er aber nicht. Wir machen uns auf eine Tour durch "The Rocks", dem zentralen Stadtkerns Sydney und erkunden im Anschluss die Harbour Bridge, von der aus man einen exzellenten Blick auf die Oper hat. Wir sind mal wieder alle restlos begeistert. In dem Moment hat es auch das Regnen aufgehört. Klasse.
Als Abschluss sind wir wieder zurück in den botanischen Garten, wo man von der anderen Seite auf die Oper sehen konnte, bevor wir Feierabend gemacht haben und diesen dennoch tollen Tag ausklingen lassen haben.
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Wir machen uns früh erst mal auf Richtung Opera House. Gleich um die Ecke bei unserem Hotel ist ein Supermarkt und genügend Cafes. Perfekt. Einziges Manko war, dass der Wetterfrosch für heute Regen angesagt hatte (so wie für die nächsten Tage auch :-). Hatten wir in Tassie noch sauglück, ist es hier um so schlechter. Naja, man muss das Beste draus machen. Wir kommen erstmal durch den Botanischen Garten (hier war es noch ganz angenehm und tröpfelte nur). Nicht nur, dass der Garten schön angelegt ist mit exotischen Pflanzen und Bäumen, es leben auch viele Tiere hier.
Dann war es endlich so weit: wir bekamen den ersten tollen Blick auf die Oper. Und mit ihm kam der Regen. Dennoch: Das Panorama der Oper mit der Harbor Bridge im Hintergrund ist schon toll, auch mit Regen. Wir gehen kurz in die Oper und schauen uns innen etwas um. Dann gehen wir erst mal Mittag essen und Kaffee trinken, in der Hoffnung, dass der Regen etwas nachlässt. Macht er aber nicht. Wir machen uns auf eine Tour durch "The Rocks", dem zentralen Stadtkerns Sydney und erkunden im Anschluss die Harbour Bridge, von der aus man einen exzellenten Blick auf die Oper hat. Wir sind mal wieder alle restlos begeistert. In dem Moment hat es auch das Regnen aufgehört. Klasse.
Als Abschluss sind wir wieder zurück in den botanischen Garten, wo man von der anderen Seite auf die Oper sehen konnte, bevor wir Feierabend gemacht haben und diesen dennoch tollen Tag ausklingen lassen haben.
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Mittwoch, 9. April 2014
Tag 10: Tasman Peninsula und Abflug
Heute ist leider unser letzter Tag auf Tassie. Als Zwischenfazit hat die Insel wirklich einen klasse Eindruck hinterlassen. Wir haben sehr viel erlebt: Hobart mit Aussicht vom Mount Wellington, die schönen Russell Falls im Mount Field National Park, klasse Aussichten im Franklin-Gordon Wild Rivers National Park, einen klasse Wanderweg hoch zum Mount Merchuson, eine super Hütte im Cradle Nationalpark mit sagenhaften Wanderweg, eine schöne Schlucht in Launceston, klasse Strände im Osten mit Tierbegegnungen, den tollen Ausblick auf die Wineglassbay und heute die Besichtigung eines Gefängnisses. Auch das Wetter spielte dementsprechend mit. Hoffentlich geht's so weiter.
Heute nach dem Frühstück war erst mal eine 3 stündige Autofahrt nach Port Arthur angesagt. Deswegen ging es heute etwas früher los. Port Arthur, ein ehemaliges Gefängnis (heute Museum), liegt auf einer Insel (Tasman Peninsula), die lediglich mit einem schmalen Streifen mit einer anderen Insel verbunden ist (Forestier Peninsula) und diese wiederum hängt an Tasmanien. Den schmalen Streifen zwischen beiden Inseln nennen die Tasmanier Eaglehawk Neck und hier gibt es einiges zu sehen: da wäre zunächst die Aussicht auf die Pirates Bay, eine schöne Aussicht auf einen Strand umgeben von schroffen Felsen. Weiterhin gab es das Tessellated Pavement, Felsen, den die Gezeiten geformt haben und aussah, ob jemand Fliesen verlegt hätte. Als weitere Attraktionen gab es die 60 m tiefe Meeresschlucht Devils Kitchen und ein riesen Felsbogen namens Tasman Arch.
Nun waren wir gerüstet für das abschließende Ereignis: Port Arthur. Bei der Gefängnis-Besichtigung war schließlich auch eine kleine Bootsfahrt dabei. Wer weiß, ob es Australien in seiner jetzigen Form geben würde, hätte das englische Empire nicht seine Gefangenen nach Australien gesendet. Dort mussten sie hart arbeiten und siedelten sich dann dort nach ihrer Entlassung dort an.
Gegen 17 Uhr machten wir uns auf den Rückweg, tankten das Auto voll vor Abgabe. Diese ging wirklich rasend schnell: abstellen, Bescheid geben, dass es voll getankt ist und daß kein Unfall war. Fertig.
So hatten wir am Flughafen noch 90 Minuten und schon ging es ab nach Sydney. Tassie ade.
Der Flug war am Anfang etwas holprig, die Landung aber sanft. Koffer haben wir schneller bekommen, als in Nürnberg - die sind richtig schnell die Sydneysiders. Dann sind wir mit dem Taxi zum Hotel gefahren und mussten "nur" 50 Dollar berappen - zu viert ein echtes Schnäppchen.
Tag 9: Freycinet Nationalpark
Schon der vorletzte Tag auf Tassie. Die Zeit geht wahnsinnig schnell vorbei und heute steht ein weiteres Highlight auf dem Programm: der Freycinet Nationalpark. Er ist berüchtigt für seine halbsichelförmige weiße Strandbucht - wie am Zirkel gezogen. Genau diese haben wir auch auf unserem 5 stündigen einfachen Wanderweg anvisiert. Es ging zunächst steil nach oben bis man einen sagenhaften Blick auf die Bucht hatten. Leider war es bewölkt. Bei Sonnenschein wäre es noch besser gewesen. Von dem Aussichtspunkt ging es genau in diese Bucht wieder bergab, in die Wineglass Bay. Dann kam doch glatt auch noch die Sonne raus und im Nu hatten wir blauen Himmel. Wie viel Glück kann man noch haben? Die Bay war einfach klasse und wir haben dort auch noch ein Kängaruh mit einem Kleinen in seinem Beutel entdeckt.
Es ging weiter zum Hazards Beach, einem ewig langen sehr schönen Muschelstrand. Zurück zum Auto haben wir noch ein Känguru entdeckt, das überhaupt nicht scheu war und wir mit Gräsern füttern konnten.
Anschließend sind wir noch zum Cape Tourville gefahren, wo wir nochmal zur Wineglass Bay sehen konnten und ein Leuchtturm stand und einen kurzen Abstecher zur Sleepy Bay gemacht, die verschlafen zwischen riesigen Felsen lag.
Nach den letzten Besorgungen im Supermarkt fürs Abendessen ging es zurück in die Hütte und zum Vorpacken für unseren Flug morgen.
Tag 8: Von Launceston nach Freycinet Nationalpark
Zurück in St Helens sind wir noch zum St Helens Point gefahren, der sich auf einem Meeresarm befand. Unterwegs haben wir Pelikane und einen Echnida (australischer Schnabeligel) getroffen. Am St Helens Point angekommen durften wir schließlich riesige Sanddünen bestaunen.
Nun lag noch knapp 1,5 Stunden Fahrt vor uns. Wir kommen nach Bicheno, einer verschlafenen Fischerstadt. Von hier aus kann man Zwerg-Pinguine und Robben auf einem Felsen etwas weiter draussen beobachten. Und zum Abschluß bezogen wir unsere Hütte in Coles Bay, die nicht ganz so schön war wie die Hütte im Cradle Mountain, aber noch ganz Ok war. Wir bruzeln unser Steak und fallen ins Bett.
Sonntag, 6. April 2014
Tag 7: Launceston
Heute ist Papas Geburtstag. Wir überraschten ihn mit Happy Birthday Kerzen auf Tam-Tam-Schokoladeriegel und die Überraschung ist sichtlich gelungen. Wir haben heute eine Zeitumstellung, und zwar auf Winterzeit eine Stunde zurück. Das heisst, es wird abends früher dunkel. Nach dem Frühstück mussten wir leider unsere Hütte wehmütig verlasen. Im Nationalpark gehen wir noch zwei kurze Wanderwege (Enchanted Walk und King Billy Track), auf denen wir noch einige Wallabies sehen konnten. Der King Billy Track ging auch wieder durch einen Märchenwald - alles ist total bemoost und in Folge dessen total grün. Zwei Wasserfälle rundeten das Vergnügen ab und es ging weiter nach Launceston auf einer 2 Stunden Fahrt.
In Launceston checkten wir zunächst in unser Golf-Hotel ein (sehr nobel) und sind sogleich weitergefahren zur Cataract Gorge, eine tiefe Schlucht mitten in Launceston. Dort hielten wir uns auch noch 2 Stunden auf bevor wir in die 100.000 Einwohner Stadt gefahren sind und uns nach einem Restaurant umgesehen haben.
Es wurde schon wieder dunkel und es wurde Zeit zu tanken und in den Supermarkt zu gehen. Die nächsten beiden Tage sind wir nämlich wieder in einem Nationalpark, wo die Versorgungslage relativ dürftig ist.
Tag 6: Cradle Mountain National Park
Was ist denn das hier? Obwohl es 3000 mm pro Jahr hier regnet, haben wir gestern als auch heute sagenhaftes Wetter. Und die Aussichten heute waren phänomenal. Besser geht's nicht. Um 8 Uhr haben wir uns Frühstück gemacht (scrambled eggs) bevor wir um 10 Uhr Richtung Nationalpark gefahren sind. Die Tour, die wir uns ausgesucht haben, dauert 4 Stunden zum gehen und führt an mehreren Bergseen und unterhalb des Gebirgsmassives Cradle Mountain vorbei. Doch weit gefehlt: Es waren so schwierige Passagen dabei, über Stock und Stein, Kletterpartien (mehr als Kraxeln) und einmal sogar an einer angebrachten Kette 20 m tief entlang hangeln, dass wir 6 Stunden gebraucht haben. Die tollen Aussichten entlohnten doch dafür. Ein weiterer Höhepunkt war auf dem Rückweg zum Chalet, dass wir einen Wombat im Gebüsch entdeckt haben.
Gegen 17 Uhr konnten wir unser Filet Steak verzehren und waren nun gerüstet für die 20:30 Uhr Show: die Fütterung der schwarzen Teufel.
Bei einem Bierchen am Kaminfeuer haben wir den Tag schließlich ausklingen lassen.
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